OBSKURE FUSSBALLER-VERLETZUNGEN

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Sven
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OBSKURE FUSSBALLER-VERLETZUNGEN

Beitrag von Sven » 11.10.2006, 11:23

OBSKURE FUSSBALLER-VERLETZUNGEN
In die Klinik gejubelt

Für die meisten Fußballer ist es das Schönste, ein Tor zu erzielen. Dann wird ordentlich gefeiert. Einige Kicker treiben es jedoch zu ausgelassen und müssen ihre Jubelorgie in einem Krankenhaus beenden. Die "11 Freunde" haben die härtesten Fälle zusammengetragen.

Wenn ein Spieler ein Tor schießt, so möchte man meinen, hat er alle blutrünstigen Verteidiger und mit ihnen die Verletzungsgefahr hinter sich gelassen. Nicht so der Nigerianer Celestine Babayaro. Der brach sich nämlich bei einem tollkühnen Jubelsalto das Bein.

Nicht minder ungeschickt freute sich Arsenals Steve Morrow. Er stürzte, als er auf den Schultern seines Kameraden Tony Adams ein Tor bejubelte, eben jene 1,90 Meter in die Tiefe und demolierte sein Schlüsselbein.

Tragisch: Im Dezember 2004 erzielte Paulo Diego von Servette Genf das 4:1 gegen Schaffhausen. Beim ekstatischen Jubeln am Absperrzaun verhakte sich sein Ehering. Als er absprang, blieb sein Finger am Zaun zurück, er war auch von den Mikrochirurgen nicht mehr zu retten. Der Schiedsrichter zeigte kein Mitleid mit dem Schwerverwundeten, Diego erhielt trotzdem wegen unangemessenen Jubels die gelbe Karte.

Der brasilianische Kickerstar Ramalho wollte seine schier unerträglichen Zahnschmerzen bekämpfen und besorgte sich kurzerhand eine Arznei. Deren überhastete Einnahme bezahlte Ramalho allerdings mit drei Tagen strenger Bettruhe. Er hätte die Zäpfchen wohl doch besser nicht schlucken sollen.

Portsmouths Johnny "Lager" Durnin baute 1999 während einer entspannten Golfpartie mit Kumpel Alan McLoughlin einen mittelschweren Unfall auf dem Grün. Weil er das hübsche Panorama des Golfplatzes bewunderte, statt nach vorne zu gucken, bretterte er mit seinem elektrischen Golfwägelchen in einen Sandbunker, der sich urplötzlich vor ihm auftat. Ein ausgerenkter Ellbogen ließ ihn daraufhin sechs Wochen pausieren.

Jubelfinger: Manchmal geht es leider nicht gut aus
Arsenals Keeper David Seaman nutzte die Zwangspause nach einer Knie-Verletzung zu einem gemütlichen Angel-Ausflug. Und renkte sich dummerweise beim Versuch, einen 26-Pfünder aus dem Wasser zu ziehen, auch noch die Schulter aus.

Gefährliche Körnerkrustis, Römerbrötchen und Zimtwuppis: Stürmer Franz Krauthausen rutschte während seiner Zeit bei Schalke 04 beim morgendlichen Brötchenholen aus und zog sich eine Platzwunde zu. Der anschließende Spott im Mannschaftskreis dürfte Krauthausen allerdings noch sehr viel mehr geschmerzt haben.

"Hilfe, ich heirate eine Familie" - das war wohl die Lieblingsserie des englischen Nationalspielers David Batty. Als ihm sein dreijähriger Sohn mit einem Dreirad über den Fuß raste, brach eine alte Achillessehnenverletzung wieder auf. Brutaler war nur Allan Nielsens garstige Tochter. Sie stach dem Tottenham-Spieler mit dem Finger so tief ins Auge, dass dieser mehrere Spiel aussetzen musste.

Wie sagte einst der heutige Bayern-Amateurcoach Hermann Gerland: "Die haben doch heute Verletzungen, die gab es bei uns damals gar nicht." Recht hat er.

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11 Freunde
Magazin für Fußball- Kultur
Heft 59 - Oktober 2006

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